2 Kommentare

  1. Auch dieses Gedicht scheint mir für Deutungen offen zu sein. Allerdings hätte ich mir gewünscht, daß ein paar weitere Verse die Reise nach Hause beschreiben würden, als nur den reinigenden (?) Regen aufkommen zu lassen. So ist alles recht symbolistisch-abstrakt, ohne allzugroße sinnliche Komponente, was die Wirkung, wie ich finde, ein wenig schmälert.

    Was für mich bleibt, ist der poetische Ausdruck eines intellektuellen Weges zur Selbstkenntnis, der von den äußeren Dingen zum inneren Sein, dem Ich (oder was wir dafür halten), führt.

    Vielleicht aber handelt es sich auch um eine Art Umkehrung der „Reise“ Louis-Ferdinand Célines, also quasi eine Reise v o m Ende der Nacht zu den verlorenen Quellen des Lebens und des Glückes?

    Food for though, wie es im Englischen heißt …

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