4 Kommentare

  1. Grübeln und (produktives) Nachdenken sind in der Tat nicht dasselbe!

    Und auch hier scheinen mir die Entfremdung und die Einsamkeit, die schon in „Vorbeiziehen“ Thema waren, anzuklingen. Auch das Photo ist dazu passend, finde ich: ein Hinterhof am Abend, ein paar Papierlaternen auf einem dunklen Balkon/Dach. Das ist in der Tat eine friedliche und gemütliche Stimmung, wie es in der Schlußstrophe heißt!

    Außerdem erinnert mich das Photo ein bißchen an meine Tage in Berlin … und in der Stadt raste – zumindest zu meiner Zeit (und in den entsprechenden Szenekiezen) – tatsächlich alles um einen her …

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    1. Genau darauf liegt der Fokus! Mit Grübeln assoziiere ich die Beschäftigung mit immer wiederkehrende Gedanken ohne jemals eine Lösung zu finden, oft auch mit dem Bewusstsein, keine Lösung finden zu können. Dadurch dreht man sich ständig im Kreis ohne zu einem Ziel gelangen zu können.
      Genau dieses Gefühl hatte ich auf diesem Balkon! Der befindet sich nämlich im Hinterhof eines Hauses mitten in der Stadt und trotz des Trubels außen rum ist dort so viel Ruhe zu spüren.

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      1. Diesem Gefühl poetischen Ausdruck zu verleihen, ist Dir gut gelungen!

        Bei der Stadt handelte es sich aber nicht tatsächlich um die deutsche Bundeshauptstadt, oder? Die ursprüngliche Anlage der dortigen Häuserblocks, mit ihren zweiten, dritten – und manchmal sogar vierten! – Hinterhöfen, eignet sich jedenfalls hervorragend dafür, solche scheinbar vom Trubel der Großstadt losgelösten Orte der Ruhe zu schaffen.

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